Samstag, 9. Februar 2013

Die Klumpert-Diät. Woche 6

Diese Woche habe ich einen Blick in eine der Schlafzimmer-Laden riskiert. Tja, da werden sich definitiv mehr als 10 Dinge finden, die entsorgt werden müssen! Für's erste aber mal diese hier:


1) Eine abgerissene Kette, die sich auch zum Basteln nicht mehr eignet.

2)3)4) Drei ausgeleierte Haarbänder

5) Ein Säckchen, in dem mal eine Sonnenbrille war. Die Brille ist kaputt gegangen und wurde bereits vor einigen Jahren entsorgt. Das Säckchen habe ich aus nostalgischen Gründen aufbewahrt, weil ich die Sonnenbrille 1997 in Melbourne gekauft habe. Aber ehrlich - brauchen tue ich das Ding doch nicht wirklich, also weg damit.

6) Der Rest von einem ehemaligen Lieblings-T-Shirt. Es war leider völlig ausgeleiert, deshalb habe ich es für ein Upcycling-Projekt verwendet. Warum ich den Rest behalten habe? Keine Ahnung, deshalb ab damit in den Müll.

7)8)9) Drei altersschwache BHs. Vom Waschen ausgeleiert und einfach nicht mehr schön. Ihr kennt das. Weg damit!

10) Ein Schneemann aus Acryl - ein Geschenk zu Neujahr, lieb gemeint, aber nicht mein Geschmack. Darf in die Sammelkiste für den Kost-Nix-Laden und findet dort vielleicht jemanden, der sich darüber freut.

11)-20) Und auch diese Woche gab's wieder ein paar Bücher für den Wortschatz am Margaretenplatz:





Mittwoch, 6. Februar 2013

Im Jänner gehäkelt

Anstelle eines Leserückblicks gibt es für den Jänner einen Häkelrückblick. Über Gelesenes hab ich im Moment grad nicht viel zu erzählen, weil ich es aus verschiedenen Gründen kaum schaffe, ein Buch zu Ende zu lesen. (Meine aktuelle Lektüre findet ihr bei Interesse auf dieser Seite.)

Im vorigen Monat habe ich hauptsächlich Körbe und Hauben gehäkelt. Diese bunte Häkelhaube hat mir besonders viel Freude gemacht. Geplant als verspätetes Weihnachtsgeschenk für ein Familienmitglied war sie ein wenig zu groß, weshalb ich noch eine zweite, fast identische gehäkelt habe, von der ich aber leider kein Foto gemacht habe. Dafür ist mir diese hier geblieben und die setz ich selber auf.



Weil ich schon so in Fahrt war (und auch genügend Wollreste dabei hatte), entstand auch noch diese Haube für Herrn G. Mit seiner Lieblingsfarbe gelb.




Dieses Häkelkörbchen ist aus Paketschnur, hat einen Durchmesser von ca. 12cm und eine Höhe von 6cm. Es gab noch ein zweites, das hat die liebe M. bekommen und leider habe ich vor dem Verschenken kein Foto davon gemacht.



Diesen etwas größeren Korb (Durchmesser 20cm, Höhe 10cm) habe ich nach dem Häkeln in der Waschmaschine gefilzt. Er besteht aus Wollresten, die mir die liebe Margit von Zwirn&Wolle überlassen hat. Die dunkelbraune Wolle, aus der hauptsächlich der Korbboden ist, den man auf dem Foto leider nicht sehen kann, ist eine Preberwolle (100% Schurwolle) aus der österreichischen Wollgarnspinnerei Ferner. Ich habe sie für den Korb doppelt genommen und mit einer Nadel Nr. 6 gehäkelt. Sie lässt sich super verarbeiten und verfilzt bei 60°C in der Waschmaschine sehr schön. Die grüne und die hellbraune Wolle waren 2 nicht identifizierbare Reste, wobei die hellbraune wohl irgendwas acryliges war, das nicht verfilzt ist. Macht aber nix, ich finde es gibt dadurch einen netten Effekt.



Neben den Hauben und Körben habe ich auch noch 3 neue Taschenprojekte begonnen, auf die es hier mal eine kleine Vorschau gibt, weil sie noch nicht fertig sind.



Montag, 4. Februar 2013

Die Klumpert-Diät. Woche 5

Nachdem ich 2 Wochen lang nur Bücher "entsorgt" habe, war vorige Woche wieder mal anderes Zeug dran. Und Bücher noch zusätzlich.



1) Die klassische Reibe (für Semmeln, Nüsse, Rohkost etc.) aus weißem Blech mit praktischem Saugfuss funktioniert leider nicht nach meinen Vorstellungen. Eigentlich wollte ich damit für den morgendlichen Haferflockenbrei Nüsse grob reiben. Ging aber leider nicht, weil das Ding nur einen Einsatz für feine Brösel hat. Außerdem habe ich festgestellt, dass ich 10x schneller bin, wenn ich die Nüsse mit dem Messer hacke und das Aufstellen, Wieder-Zerlegen, Reinigen und Wegräumen der Reibe nimmt definitiv mehr Zeit in Anspruch als ich für die Vorbereitung des Frühstücks aufwenden will. (Jetzt weiß ich auch, warum das Ding bei der Oma im Keller stand.) Da sie aber völlig in Ordnung ist und vielleicht jemand anderem (mit mehr Geduld) noch gute Dienste erweisen könnte, bringe ich sie in den Kost-Nix-Laden in meiner Nähe. Ich habe sogar noch die Originalverpackung, die darf natürlich mit, auch wenn sie es nicht aufs Foto geschafft hat.

2-4) Ebenfalls in den Kost-Nix-Laden wandern die drei Rollen Paketschnur. Dummerweise habe ich erst nach dem Öffnen der Packung bemerkt, dass das Zeug aus Plastik ist und das geht ja mal gar nicht.

5) Über das quadratische Blechdöschen mit Schokoladen-Motiv hat sich Freundin E. gefreut.

6-10) Sieht aus wie Altglas. Ist es im Prinzip auch. Aber... Ich sammle alle leeren Marmeladegläser zur Wiederbefüllung. Weil ich nicht gerne Plastikbehälter verwende, kommen etwa Gewürze, Lebensmittel oder übriggebliebene Speisen in diese Gläser. Das ist hygienisch, umweltfreundlich und sieht im Regal oder im Kühlschrank auch noch hübsch aus. Ich verwende die Gläser auch für die Aufbewahrung von Bastelmaterial (zB. Perlen). Aber irgendwann ist doch genug und so mussten ein paar in den Recycling-Container wandern. 

11-20) Als "Fleißaufgabe" habe ich am Samstag auch noch ein paar Bücher in den Wortschatz am Margaretenplatz gebracht. Einige davon habe ich bei bookcrossing registriert, auch wenn nur eine geringe Chance besteht, dass sich einer der Finder melden wird.