Mittwoch, 27. Juli 2011

Evis Literatursplitter #4

E-Books können Alpträume verursachen! Nämlich wenn sie inhaltlich so grottig sind wie die, die ich gestern gelesen habe. Eine weitere Folge meines "Experiments Leseprobe" ist in Vorbereitung, diesmal hab ich mich über mein bevorzugtes Genre "Erotika" hergemacht. Und mir dabei die Haare gerauft. Geradezu schauderhaft, was einem da so alles angeboten wird. Mich schüttelt's jetzt noch.

Dienstag, 26. Juli 2011

[Flotter Dreier] Experiment Leseprobe #1

Über das Kindle-App auf meinem Galaxy Tab habe ich mir kürzlich jede Menge Leseproben runtergeladen, unter anderem weil es grade 100 Kindle-Bücher für je 1,- Euro gibt. Aber ich will ja nicht die Katze im Sack kaufen, selbst wenn es für nur einen Euro ist, denn das ist ja einfach zu verlockend und ehe man sich versieht, kommt dann doch ein anständiges Sümmchen zusammen. Also mal fleißig Leseproben runtergeladen und reingelesen. 
Zum Beispiel in die paar Bücher hier:

Der Titel kam mir irgendwie so bekannt vor, und jetzt weiß ich auch warum: Das Buch ist verfilmt worden, mit Daniel Craig in der Hauptrolle. (Nein, ich hab den Film nicht gesehen.) Tja, aber selbst wenn ich mir beim Lesen sexy Daniel vorstelle, hilft das alles nichts. Der Schreibstil nervt. Besser gesagt: der Ich-Erzähler hat eine derart nervige Erzählstimme, dass ich bereits nach 6 Kindle-Seiten aufgegeben habe. Ich kann das echt nicht lesen. 
Fazit: Wird nicht gekauft. Nicht mal für einen läppischen Euro.


Da gibt's doch so ein Lied mit dem Titel, oder? Jedenfalls hab ich das jetzt die ganze Zeit im Ohr. Hat aber mit dem Buch hier gar nix zu tun. Das dürfte nämlich gar nicht leicht und schwungvoll werden. Ein Kriminalroman, der Mitte der 60er Jahre in England spielt, ein Haufen Gangster, organisiertes Verbrechen und korrupte Bullen sind die Zutaten. Klingt durchaus interessant. Im ersten Kapitel wird der Gangster Jack Regent vorgestellt, der gleich drauf einen kaltblütigen Doppelmord begeht und seinen Chauffeur und Handlanger hinterher zusammenräumen läßt. Im zweiten Kapitel werden die Bullen eingeführt und da war ich etwas verwirrt, vielleicht auch zu sehr abgelenkt um der Story zu folgen. Waren die Charaktere der beiden Gangster noch sehr plastisch, konnte ich mit den Polizisten eher wenig anfangen. Spannend wurde es trotzdem als der eine Polizist, Vincent, ein paar Männer dabei erwischt hat, wie sie sich offenbar ein Snuff-Movie angesehen haben. Hmm. In den Sechzigern? Die Story dahinter ist sicher interessant, es hat mich jetzt aber nicht so gepackt, dass ich gleich auf "kaufen" geklickt hätte.
Fazit: Hat Potenzial, würde ich eventuell kaufen, aber im Augenblick hab ich gar keine Lust auf so eine Story. Und ich habe die starke Befürchtung, dass sie in meinem Speicher verrotten würde und ich sie wahrscheinlich niemals lese. Also schade um den einen Euro.


Warum zum Teufel hab ich mir eigentlich sowas als Leseprobe runtergeladen? Ahja, da stand das Wörtchen "Sin" im Titel und "Sex" im Klappentext... Okay.  Aber nein, ehrlich, es interessiert mich so richtig gar nicht, über drei zwanzigjährige (Möchtegern-)Models zu lesen, die sich auf einer Yacht in St. Tropez irgendwelche Oligarchen oder sonstige stinkreiche Kerle angeln wollen. Dazu musste ich auf den ersten paar Seiten schon die zigfache Erwähnung von irgendwelchen Modemarken und Labels über mich ergehen lassen. Maaah, damit kann ich so gar nix anfangen, das mag ich nicht lesen.
Fazit: Wird nicht gekauft. Das ist nicht meine Welt und ich will auch nix drüber lesen und die Protas sind mir ausserdem viel zu jung. Wieder ein Euro gespart!

Montag, 25. Juli 2011

Sonntag, 24. Juli 2011

my week #29

Zwillingsleiden #35: gelesen
Diese Woche war - wieder mal - immens busy und ich kam - wieder mal - kaum zum Lesen. Ist ja wirklich ein Krampf zur Zeit. Meine Statistik für Juli wird gar grauslich aussehen. Noch dazu, weil ich nicht mal das wenige, das ich gelesen habe, in meine Leseliste eingetragen habe (sehr nachlässig, ich weiß, aber ich hab eine Ausrede: der Kauf des neuen PCs ist schuld dran...) und jetzt muss ich mir das für die Statistik mühsam zusammenklamüsern. Bäh. Aaaaber, ich habe Hoffnung, dass es im August wieder aufwärts geht, da werde ich ja auch an der Aktion [7 Days 7 Books] teilnehmen, die hoffentlich in der zweiten August-Woche stattfinden wird.
Angelesen: "How I Sold 1 Million ebooks in 5 Months" von John Locke und ein paar Leseproben, dazu im nächsten Absatz mehr...



I love my Kindle!
Oh. Ahja. Ich hab ja gar keinen...
Aber macht ja nix, denn es gibt ein Kindle-App für Android! Und das hab ich kürzlich auf mein Galaxy Tab geladen und ich hab zwar noch nicht alle Funktionen durchschaut, falls es überhaupt welche hat, aber das macht auch nix. Ich bin trotzdem begeistert. Und zwar, weil das mit dem Bücher-Runterladen sooo geil ist. Boah, ich bin toootal zum E-Book-Fanatiker mutiert, sag ich euch. Auch wenn ich natürlich Print-Bücher noch immer über alles liebe und der Anblick eines gut gefüllten Bücherregals oder das Öffnen eines Bücherpakets mir freudig erregte Schauder beschert, so kann ich doch nicht umhin, die Vorteile der E-Books zu genießen. Zum Beispiel, dass ich immer jede Menge Bücher zur Auswahl mit mir herumtragen kann, ohne mich dabei zum Krüppel zu schleppen. Oder dass ich keine weiteren Bücher vor meinem völlig überfüllten Regal am Boden stapeln muss. Oder dass ich nicht mehr ewig auf die Post warten muss, die mir das heißersehnte Buch bringt, weil im Gegensatz zu einem "richtigen" Buch das E-Büchl ja via Flüsternetz innerhalb weniger Sekunden auf meinem Galaxy ist.
Hui! Und dann die Sache mit den Leseproben. DAS ist ja ein geiles Ding, sag ich euch. Zu jedem Kindle-Buch gibt es eine Leseprobe, die man sich (innerhalb von Sekunden, is eh schon klar) mit einem einzigen Klick schicken lassen kann. Und da hab ich jetzt mal ordentlich zugelangt, denn nicht nur, dass es derzeit 100 Kindle-Books um 1,- Euro gibt, es gibt auch sonst jede Menge günstige Bücher, vor allem von Indie-Autoren.
Diese Leseproben sind von sehr unterschiedlicher Länge und Qualität, wie ich schon mal festgestellt habe, aber darüber werde ich noch ausführlich in einem eigenen Post berichten. Und wenn man die Leseprobe durchgelesen hat und das Buch kaufen will, braucht man am Ende wieder nur einen einzigen Klick machen und das Buch ist gekauft. Sensationell praktisch. Sensationell gefährlich!



Quote of the week:
Books are no more threatened by Kindle than stairs by elevators. (Stephen Fry)
gefunden bei Buchstabensuppe



Neu in meinem Bücherregal #29:
Ein Buch! Ein Buch! Und was für eins!

Montag, 18. Juli 2011

Richard K. Breuer: Die Liebesnacht des Dichters Tiret

DIE LIEBESNACHT DES DICHTERS TIRET
Historischer Roman

Autor: Richard K. Breuer

Serie: Mosaik der Französischen Revolution in mehreren Bänden (Band 1 - Mirabeau - 1788)

Eigenverlag (2008)
Taschenbuch, 230 Seiten
auch als E-Book erhältlich
ISBN 978-3-9502498-1-1



Klappentext:
Sommer 1788. Als der Gelehrte Aleksander Mickiewicz sich in die schöne Madeleine, Tochter eines polnischen Aristokraten, verliebt, ahnt er noch nichts von den mysteriösen Umständen seiner Herkunft und von den Ereignissen, die ihn bald unversehens in die politischen Umbrüche hineinziehen werden. In Begleitung des geheimnisvollen, zuweilen verschrobenen Marquis d'Angélique begibt er sich auf eine gefährliche Reise nach Frankreich und begegnet dem genialen Vordenker der Revolution Graf Mirabeau und weiteren historischen Personen [...]. Seine Welt beginnt, am Vorabend der Revolution aus den Fugen zu geraten...

Kommentar:
Jetzt werden sich ein paar Leser meines Blogs wundern, seit wann ich denn Historische Romane lese. Naja, Leute, ich les ja auch hin und wieder mal Literatur! Und nicht immer nur Romances. Wenn ihr euch bei meinen Rezensionen umseht, werdet ihr entdecken, dass ich auch allerhand andere Genres lese. Sie müssen mir bloß schmackhaft gemacht werden. Dieses Buch hier wurde mir vom Autor förmlich an den Busen in die Hände gedrückt. Nein, ist natürlich nicht wahr. Ich habe ihn auf Knien gebeten, es mir zu geben, nachdem ich die ersten paar Seiten* gelesen habe. Nein, ist natürlich auch nicht wahr. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
Ich habe mich ja vor etwas über einem Jahr schon ganz köstlich mit einer wirklich gelungenen Krimikomödie vom Breuer amüsiert (meine Rezension zu Schwarzkopf findet ihr HIER), und das war natürlich einer der zwei Gründe, warum ich mich auch über ein Buch getraut habe, das ich normalerweise nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Ich meine, Französische Revolution? Bitte? Interessiert mich das? Öhm. Naja... (Der andere Grund heißt Erik, aber das ist eine andere Geschichte, die Rezension dazu kommt noch.)
Ich gebe zu, dass ich ein bissl länger für das Buch gebraucht habe, bis ich endlich durch war damit. Was einerseits an der enormen Ablenkung Hitze der letzten Tage lag, die mein Gehirn ein wenig lahmgelegt hat. Und andererseits daran, dass mich die vielen historischen (und nicht historischen) Fakten und Personen im Buch zuweilen ein wenig überfordert haben. ("Vermutlich mangelt es mir hierzu an Geist." Zitat, S. 194) Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen, weil ich den Schreibstil des Autors ganz einfach mag, auch wenn ich den Mittelteil ein wenig schleppend fand (weil für mich ein bissl zu politisch). Und natürlich mag ich auch den Humor - in diesem Buch zeigt der Breuer, dass er es auch feiner kann, leiser, nicht so brachial-komisch wie in Schwarzkopf (obwohl ich das dort ja große Klasse fand, aber da passt es natürlich auch hin.)
Allerhöchsten Respekt habe ich vor der umfassenden Recherche-Arbeit, die sich der werte Autor hier angetan haben muss, aber - schlau wie er ist - ist das ja nicht das einzige Buch, wo er sein Wissen und seine Imagination reinsteckt, das ist ja erst der erste Teil einer (vorläufig?) vierteiligen Serie, von der bisher drei Bände erschienen sind. Nähere Infos dazu gibt's weiter unten.

Fazit:
4 Sterne. Ein interessanter Ausflug in die Geschichte. Ich werde mir auf jeden Fall den nächsten Teil holen, denn ich will wissen, wie die Geschichte um Mickiewicz weitergeht, und was es mit "Tiret" auf sich hat. Und anstatt hier zu lobhudeln oder zu kritisieren, lasse ich mal einige meiner Lieblingszitate sprechen:


"Wahrlich", kommt es von Mickiewicz nach einer längeren Pause, "in einem Punkt seid Ihr dem Grafen Mirabeau sehr ähnlich: in der Zielstrebigkeit, einen Traum wahr zu machen. Aber der Brennwert von Träumen ist gering. Diese wärmen vielleicht eine Seele, aber bestimmt kein Schloss."
Der Marquis lächelt.
"Welch Fügung des Schicksals, dass ich so viel Wald besitze, dass das Holz ausreicht, um die Kamine in meinem Schloss für hundert Jahre nicht ausgehen zu lassen. Ihr, mein lieber Mickiewicz, Ihr habt hingegen kein Stück Holz, nur ein großes Brett. Es ist vor Euren Augen. [...]"
(S. 100)

"[...] Es ist, als würde mir das besondere Heilkraut der Hoffnung, in kleinen Dosen, verabreicht werden. Aber zum anderen vergiftet mich dieser Gedanke. Ja, jedes Heilkraut, über eine lange Zeit in immer stärkeren Dosen eingenommen, verkehrt seine Wirkung. Und aus Hoffnung wird Schwermut."
(S. 104)

"[...] Monsieur Mickiewicz ist ein Philosoph und Gelehrter, der sich von der Vergangenheit ernährt, auf die Zukunft trinkt und auf die Gegenwart uriniert."
(S. 106)

"[...] Ihr versteht von der Liebe kein bisschen. Nichts! [...] Ihr spürt nur mit Eurem gelehrten Kopf, nicht mit Eurem Herzen. Ihr redet Euch wahrhaftig ein, verliebt zu sein, ich weiß. Aber Ihr seid es nicht."
(S. 135)

"[...] jetzt muss der Brief an Madeleine geschrieben werden. Vermutlich hat die Marquise Recht, wenn sie ihm Vorhaltungen macht. Wer mag sich ausdenken, welch Marter es für das eine liebende Herz bedeutet, wenn es kein Lebenszeichen vom anderen erfährt?"
(S. 165)

"Ein einziges Mal... in meinem Leben... war ich einem Manne völlig hingegeben... und wisst Ihr, wodurch ich auf ihn aufmerksam wurde? Es klingt sonderbar, aber es war nur ein Gedicht... so zart und einfühlsam. Ich verlor das Bewußtsein. Für einen kurzen Augenblick glaubte ich den Himmel zu berühren und in die Hölle hinabzufahren. Wie ist es zu erklären, dass sich eine verheiratete Frau in die Zeilen eines unbekannten Jünglings verliebt?" [...] "Ich glaube, jede Frau findet einmal in ihrem Leben eine Zeile, die ihr gehört... ihr ganz allein. [...]"
(S. 168/169)


* Sehr genial fand ich ja das 4-seitige Prélude "Der Schriftsteller und das Mädchen", das sich noch vor dem Vorwort des Buches findet, und das ihr euch in den beiden Buch-Trailern anhören könnt.









SERIEN-INFO:
Band 1: Die Liebesnacht des Dichters Tiret (Hist. Roman, 2008)
wird vom Autor auch als E-Book um € 1,99 verschleudert! für Kindle  oder als EPUB/PDF

Band 2: Brouillé (Hist. Krimi, 2010)
gibt's auch als E-Book: für Kindle oder als EPUB/PDF

Band 3: Madeleine (Hist. Roman, 2011)
dzt. nur als E-Book erhältlich: für Kindle  oder als EPUB/PDF

Band 4: Penly (in Arbeit)

Sonntag, 17. Juli 2011

my week #28

Zwillingsleiden #34: gelesen
Ausgelesen: "Die Liebesnacht des Dichters Tiret" von Richard K. Breuer (Rezension dazu gibt's morgen) und "Der Schneesturm" von Alexander Puschkin
Angelesen: "6089 Dollar und 25 Cent" von R.C. Norder



Böse, böse Links!
Da trauen sich wieder ein paar ihre Meinung geigen und lösen Diskussionen aus, oder auch nicht:



Noch mehr Links!
Melanie und Mandy planen die zweite Runde von "7 Days 7 Books" - 2 Termine stehen zur Auswahl - bitte zahlreich für Termin 1 stimmen, dann kann ich auch mitmachen!
Steffie hat herausgefunden, dass zumindest zwei Bücher von Julie James auch auf deutsch erscheinen werden. Ich mag die Autorin ja sehr gerne, meine Rezensionen zu ihren Büchern findet ihr HIER, HIER und HIER.



Kein Award für mich von Lucina:
Die liebe Lucina beantwortet die Award-Diskussion wieder mal auf ihre eigene charmante Art und Weise. Sie verleiht einen Award, den man nicht annehmen soll, weil man ihn sonst nicht kriegt und den man auf keinen Fall weitergeben darf. Eigentlich wollte ich dafür ja einen eigenen Post machen, eben weil ich für Awards keine eigenen Posts mehr mache. 
5 Gründe warum ich Lucina's bescheuerten Award nicht haben will:
1. Lucina hat den Award an 10 Blogs verliehen und ich war Nummer 10!
2. Nr. 10? Was soll das denn, bitte?
3. Nr. 10? Ich packs einfach nicht!
4. Die Letzte in der Reihe? ICH?
5. Fast hätte sie mir verklickern können, dass das nur einen alphabetischen Hintergrund hatte...  
Danke, Süße, ich hab mich sehr amüsiert!



Neu in meinem Bücherregal #28:
Schon wieder nur ein Buch. Und schon wieder kein Foto davon. Meine liebe Freundin D. hat mir beim letzten Treffen Russische Liebesgeschichten in ihrer alten Manesse-Ausgabe in die Hand gedrückt und ans Herz gelegt.

Samstag, 16. Juli 2011

Evis Literatursplitter #3

Aus gegebenem Anlass:
In letzter Zeit häufen sich bei mir wieder die Suchanfragen nach Paige Toon. Also, naja, diese Autorin wird immer sehr häufig gesucht bei mir - gibt's eigentlich sonst nirgends Infos über die Bücher der Frau? - aber in den letzten Wochen kommt immer wieder die Suchanfrage,
  ob/wann es denn "Baby Be Mine" auf deutsch geben wird.

Liebe Leute, das Buch ist noch nicht mal im Original erschienen, da müsst ihr wirklich noch ein bisschen Geduld haben!
  Offizieller Erscheinungstermin der englischen Originalausgabe ist der 21. Juli 2011.

Und JA, weil auch das immer wieder gefragt wird, es gibt eine Fortsetzung zu Johnny Be Good (dt. Titel: Du bist mein Stern) - und das ist eben jenes Baby Be Mine. Aber bitte, wenn ihr JBG (oder eben Du bist mein Stern) noch nicht gelesen habt, dann lest bitte auf gar keinen Fall den Klappentext von Baby Be Mine!

Außerdem wird auch immer wieder nach dem deutschen Titel von Chasing Daisy gesucht. Dieser ist Einmal rund ums Glück, und das Buch ist vor zwei Tagen erschienen!

Und nochmal zum mitschreiben oder klicken, alle bisher erschienenen Bücher von Paige Toon:

2007: Lucy in the Sky  (dt. Titel: Lucy in the Sky) - meine Rezension
2008: Johnny Be Good (dt.Titel: Du bist mein Stern) - meine Rezension
2009: Chasing Daisy (dt. Titel: Einmal rund ums Glück) - meine Rezension (auf englisch)
2010: Pictures of Lily (noch nicht übersetzt) - meine Rezension (auf englisch, aber in den Kommentaren gibt es eine kurze Zusammenfassung auf deutsch)
2011: Baby Be Mine - erscheint am 21. Juli 2011

COVER-PIC(K) #9

Weil ich schon so lange kein(en) Cover-Pic(k) mehr hatte, gibt's heut gleich eine ganze Serie, und zwar die Bandicoot Cove-Serie der drei Autorinnen Vivian Arend, Lexxie Couper und Jess Dee, die demnächst bei Samhain Publishing erscheinen wird. (Vorerst mal als E-Books und später dann in einem Band als Print.)


















Die Novella "Exotic Indulgence" ist ab 23. August als Free Read erhältlich. 
Gleichzeitig erscheint "Paradise Found" von Vivian Arend.
"Tropical Sin" von Lexxie Couper ist ab 6. September erhältlich,
und "Island Idyll" von Jess Dee wird am 20. September erscheinen.

2012 werden alle zusammen unter dem Titel "Tropical Desire" als Print-Buch veröffentlicht.

Diese Mädels haben aber echt Glück. Sie dürfen den ganzen Tag am Strand rumhängen und kriegen außerdem auch noch jeweils 2 Männer ab. Ha! Eine sogar drei! *vor Neid erblasst*

Cover-Art: Kanaxa.

Freitag, 15. Juli 2011

blog-quote of the day #1

Die liebe Mandy, aka animasoul, beschreibt Atticus O'Sullivan, den Helden aus Kevin Hearnes "The Iron Druid Chronicles" mit den Worten:

...selbstverliebt, eingebildet und zeitweise richtig unausstehlich...

Na, das ist doch ganz genau ein Mann nach meinem Geschmack. Solche such ich mir auch im richtigen Leben immer wieder aus...

(Klick aufs Zitat bringt euch zur Rezension von "Hounded".)

Donnerstag, 14. Juli 2011

Evi's Lichtblick des Tages #2

Endlich endlich bin ich wieder online! Das wär natürlich auch ein erwähnenswerter Lichtblick des Tages, aber eine große Freude hat mir heute früh schon die liebe Hermia mit einem Blogpost beschert. Die konnte ich nämlich mit meiner Begeisterung für eine ganz wunderbare Urban Fantasy-Serie anstecken, die ich aus diesem Grunde auch gleich einmal wieder empfehlen möchte, vor allem, weil sie auch gerade auf deutsch erscheint.
Die Bücher aus Stacia Kane's Serie DOWNSIDE GHOSTS sind für mich ein absolutes Highlight gewesen, wer mehr darüber wissen möchte, kann es gerne HIER nachlesen.

(Note to myself: schreib nicht mitten in der Nacht und völlig übermüdet irgendwelche Posts...und auch besser keine melodramatischen E-Mails)

Evis Literatursplitter #2

Die (Vor-)Freude ist groß! Gestern per Mail die Bestätigung von TBD bekommen, dass ein vorbestelltes Buch nun verfügbar ist und demnächst an mich abgeschickt wird. Offizielles Erscheinungsdatum vom heiß ersehnten "Baby Be Mine" von Paige Toon ist ja erst der 21. Juli - mal sehen, wann es bei mir einlangen wird.

Mittwoch, 13. Juli 2011

...und sonst noch so? #3

Selbst ist die Frau. Kauft sich einen neuen PC, schleppt ihn bei der Affenhitze in den dritten Stock (Altbau - ohne Lift!), natürlich ist kein einziger Nachbar weit und breit zu sehen, der wenigstens eine der drei Hoftüren aufhält. Aber macht ja nix, mit gutem Willen und ein bisschen Jonglieren geht alles.
Bevor ich das neue Ding jedoch aktiviere, muss ich noch die Daten vom alten sichern. Gestaltet sich etwas langwierig, wenn man einen Ordner entdeckt, der die gesamten Fotos von 2003 bis heute enthält, die nur auszugsweise jemals auf irgendwelche CDs gebrannt worden sind. Also rüber damit auf die externe Festplatte. Nur damit die Dimensionen klar sind - wir reden hier von mehreren Tausend Fotos von Reisen, Konzerten, Familienfesten und sonstigen denkwürdigen Ereignissen. Oh mann! Das hat vielleicht gedauert!
Tjo, kommt davon, wenn man sowas nicht regelmäßig macht...
Bis die Datensicherung endlich fertig ist, räum ich bei der Gelegenheit mal gleich meinen Schreibtisch auf, dann krieche ich darunter und beginne, den Kabelsalat zu entwirren. Mit Hilfe meiner Katzen, die sich natürlich in die Lücke unten im Regal quetschen müssen, wo ich den PC herausgezogen habe.
So, Monitor abgesteckt und beim neuen angesteckt. (Nachdem ich den endlich aus der Verpackung gezerrt hatte.) Keyboard und Maus abgesteckt und weggeräumt - die neuen sind wireless. Ein kleiner Luxus.
Netzstecker in die Dose und PC aufgedreht. Funzt! Ein neues Betriebssystem. Hmm. Gewöhnungsbedürftig. Und dann - trara! Das Internet.
Seit Jahren hab ich so ein Mobile Internet von Drei. Da braucht man nur den Stick anstecken, das installiert sich von selber und geht scho... So war's halt bisher. Beim alten HP-Laptop, beim Vaio den ich zwischenzeitlich hatte, beim kleinen Netbook, beim Steinzeit-PC, den ich zuletzt benutzt habe.
Jo. Aber natürlich nicht beim Neuen. Wär ja ein Wunder gewesen, wenn der Stick mit Windows 7 kompatibel wäre...
Also bin ich noch immer offline. (Das hier schreib ich heimlich im Büro. Mittagspause, you know?)

Dienstag, 12. Juli 2011

...und sonst noch so? #2

Heute Morgen im Bus zur Arbeit. Ca. 20 Fahrgäste, angenehm ruhig. 2 Frauen lesen Bücher, leider kann ich die Titel nicht erkennen, sind zu weit weg. Der Herr in der letzten Reihe liest Zeitung. Einer spielt mit seinem Handy. Alle anderen schauen (mehr oder weniger) doof. Ich les in meinem Feed-Reader. Beim Aussteigen bemerke ich noch, dass der Mann hinter mir in einem richtig dicken Hardcover liest. 
Wow! Kein schlechter Schnitt für einen Dienstag Morgen: 25% der Fahrgäste lesen!

...und sonst noch so? #1

Vorgestern endlich das Kindle-App auf mein Galaxy Tab runtergeladen. Gleich mal in den Kindle-Store geklickt, über mein Amazon-Kundenkonto angemeldet und ein paar Bücher gesucht. Und da war er dann, der erste WTF-Moment. Steht doch glatt bei jedem einzelnen Buch dabei, es sei in mein Land nicht lieferbar! Hä? 
Am nächsten Tag also nochmal probiert. Die Leseprobe für ein Buch runtergeladen, geht ja ratzfatz. Leseprobe ausgelesen und am Ende kann man dann einfach auf "Kaufen" klicken. Na bitte, geht ja doch auch nach Österreich. Und weil das so schnell und einfach geht, kann man sofort weiterlesen. Nicht schlecht!
Aber bitte, warum haben diese Kindle-Bücher denn keine Seitenzahlen? Das ist schon ein bissl gewöhnungsbedürftig.

Sonntag, 10. Juli 2011

my week #27


Zwillingsleiden #33: gelesen
Immobilieninserate.


WTF #40: Ha!
Na, das war doch mal ein Aufreger. Ich lach mich tot! Da sagt man mal ein bissl seine Meinung und gleich gehen ein paar in die Luft. Oder glauben, die sonst doch so liiiiebe Evi ist wohl mal kurzzeitig ausgeflippt. Na, wird schon wieder. Tätscheln wir sie ein bissl, dann is sie bald wieder lieb und anschmiegsam.
Besonders interessant fand ich ja, dass so viele das von mir Geschriebene offenbar so gar nicht verstanden haben. Verstehen die eigentlich die Bücher, die sie lesen? Auch interessant fand ich den Umstand, dass Dinge, die von Kommentatoren angesprochen worden sind, so ausgelegt wurden, als wären sie aus meinem Mund gekommen. Auch eine Art der Mißinterpretation. Aber bitte. "I hob an bradn Buckl" sagte meine liebe Kollegin K. dereinst immer.
Whatever. Do what you like. Have fun. Use condoms.


WTF #41: Verfickte Schubladisierung
Zwillingsleiden mag kein Bücher-Blog mehr sein. Mehr dazu demnächst...


WTF #42: Scheiß Technik!
Boah! Ich kann nicht mehr arbeiten, mein Rechner haucht wohl soeben sein Leben aus. Bevor er gänzlich verreckt, sollte ich mir dann wohl mal einen neuen kaufen. Puh. Bis dahin werd ich wohl ein bissl offline sein, es ist einfach zu zermürbend, wenn der sich alle 5 Minuten aufhängt...


Neu in meinem Bücherregal #27:
Nur ein einziges neues Buch in dieser Woche, ach und eigentlich nicht mal neu, weil vergriffen und deshalb nur mehr gebraucht erhältlich. Und natürlich von Anne Stuart. To Love a Dark Lord heißt es. Foto gibt's keins.

Samstag, 9. Juli 2011

Ein bisschen wie Woodstock, nur ohne Gatsch

Überraschend hat der liebste Mitbewohner zwei Karten für das LovelyDaysFestival in Wiesen gewonnen. Sogar mit Führung durch den Backstage-Bereich. Dafür, dass ich die letzten 15 Jahre in Wiesen praktisch Dauergast war, ist es eigentlich eher unerhört, dass ich nicht einmal wußte, dass Santana spielt. Naja, die Zeiten haben sich geändert, man wird älter, ist nicht mehr so begeisterungsfähig (glaubt man), ist nicht mehr so unbedingt bereit, 3 Tage lang in einem Zelt zu schlafen und tagsüber durch den Gatsch zu matschen. Hatten wir alles schon. Und zwar zuhauf. Zig verregnete Jazz-Feste, aber macht nix, der Spaß war enorm. Damals noch. Als wir noch jung waren und das Jazz-Fest noch ein Jazz-Fest. Nach dem Betreiber-Wechsel irgendwann 2004 oder so, ging's ja sukzessive bergab mit dem Fest, bis es letztendlich von 3 Tagen auf einen Abend verkürzt worden ist. Und irgendwie auch nicht mehr so sonderlich interessant erscheint. Fast alle Acts haben wir eh schon mal gesehen, manche sogar mehrfach und dazu kommt noch der Umstand, dass es auf dem Festival-Gelände in Wiesen kaum mehr Sitzplätze gibt - die Sessel wurden wohl irgendwann mal verramscht und wenn du zu spät kommst, kriegst du auf der Wiese oder auf den Stufen auch keinen halben Quadratmeter mehr, auf den du deinen müden Hintern pflanzen kannst. Ganz zu schweigen davon, deine müden Beine auszustrecken. 8 Stunden auf einem Konzert zu STEHEN ist echt anstrengend, wenn du über 40 bist. Bis es dann endlich so weit ist, dass der Hauptact auftritt und du zum flippen und tanzen kommst, machen es die Beinchen schon fast nicht mehr mit.
Oh, aber ich schweife ab. Es geht hier ja gar nicht um's Jazz-Fest, sondern um das LovelyDaysFestival, das seinen Namen übrigens gar nicht verdient hat, weil es auf einen einzigen Tag reduziert worden ist. Gestern war's also so weit. Ein Haufen Bands gab sich dort die Ehre, die allesamt in Woodstock-Zeiten gegründet worden sind, die aber auch heute noch durchaus klingende Namen haben. Zumindest für Leute in meinem Alter. Ich hab ja schon damit gerechnet, dass das Publikum so um die 40+ sein wird. Bei näherer Betrachtung war es allerdings eher 50+. Aber! Sehr angenehm. Kein Gedrängel, kein Gequengel, alles sehr gesittet und total relaxed. Kein Vergleich mit so einem Scheiß-Teenie-Konzert, wo du ständig angerempelt und angepöbelt wirst. Früher mal, beim Jazz-Fest wars auch so. Irgendwie. Das Publikum sehr relaxed, an jeder Ecke konntest du Gras oder Shit rauchen riechen - kein Wunder, dass alle so relaxed waren. Heutzutage sind diese Ecken zwar weniger aber immer noch da und vermitteln ein fast nostalgisches Feeling, wenn du wieder mal eine Nasevoll kriegst. Hach, was waren das noch für Zeiten, denkst du dir und während du dich so mit der Masse mitreissen lässt, fühlst du dich gar nicht mal so alt. Auch wenn das linke Knie schmerzt wie Sau. Richtig alt fühlst du dich erst am Morgen danach. Aber das ist eine andere Geschichte.
Wie schon eingangs erwähnt, haben wir eine sehr exklusive (nur wir zwei) Führung durch den Backstage-Bereich erhalten. Nach 15 Jahren vor der Bühne konnten wir uns also endlich mal das - eher unspektakuläre - Dahinter ansehen. "Lasst bitte eure Kameras eingesteckt und sprecht keinen Künstler an!" Sehr super. War eh keiner zu sehen. Na, doch, Barbara Thompson saß auf einem Stuhl vor ihrem Eisenbahnwagon und spielte das Sax warm. Eisenbahnwagon? Ja, das war wirklich eine nette Überraschung. Hinter der Bühne stehen mehrere alte Eisenbahnwagons, in denen die Künstler untergebracht sind. Die sind wie private Lounges ausgestattet und dorthin können sich die Künstler vor und nach dem Auftritt zurückziehen.
Auf meiner 100-Live-Konzerte-Liste kann ich also nun folgende Bands neu eintragen:

Bluesrock, gegründet 1967, die Herren haben tatsächlich in Woodstock gespielt! Leider steh ich ja nicht so auf die Blues-Abteilung, aber sie haben auch ganz schön gerockt.

Africanrock, gegründet 1969/UK
Für die Afro-Abteilung müßt ich wohl ein bissl eingekifft sein, ansonsten reisst mich das jetzt nicht grad vom Hocker. War aber für das Wandern übers Festival-Gelände eine nette Hintergrundmusik.

Colosseum feat. Barbara Thompson
Jazzrock, gegründet 1968
Tjo, eigentlich ganz gut, zwischendurch leider ein bissl zu bluesig für meinen Geschmack.

Funk/Rock/Soul-Crossover, gegründet 1970
YEAH! Das ist meine Mischung! Das will ich hören! Saugut und definitiv das Highlight des Abends. Und was Moses Mo da mit seiner Zunge auf der Gitarre gemacht hat.... Ohoh! Da wird einem ja ganz... warm ums Herz. *gg*

Über den braucht man ja nicht viel zu sagen. Der fällt in die Sparte "Muss man mal live gesehen haben". Leider war der Sound enttäuschend und hat uns zu einem frühen Aufbruch genötigt. Für einen audiophilen Menschen ist es ganz einfach eine Zumutung, wenn die Schläfer am Mischpult nicht mitkriegen, dass die gesamte Bassline viel zu laut ist und alles andere in den Hintergrund verdröhnt. WTF!


Freitag, 8. Juli 2011

LoveLetter-Magazin Juli/August 2011

Weil Zwillingsleiden ein erklärt werbefreier Blog ist, gibt es heute: Werbung!

Der neue LoveLetter ist da! Am Titelblatt diesmal Carly Phillips, mit der es ein großes Interview gibt und von der ich irgendwie auch noch nie was gelesen habe. Ah, doch, einen alten Harlequin vielleicht vor ewigen Zeiten.
Die große Hörbuch-Vorschau bringt das Herbst/Winter-Programm einiger Hörbuchverlage. Interessiert mich jetzt nicht so wirklich aber es gibt ja doch sehr viele Leute, die gerne Hörbücher hören und die finden sicher den ein oder anderen interessanten Titel für die Weihnachtswunschliste.

Meine persönlichen Highlights in diesem Heft:
Shannon McKenna erzählt über ihre McCloud-Brothers-Serie. Ich hab ja erst das erste Buch davon gelesen (Behind Closed Doors), die Serie erscheint grade bei LYX auf Deutsch, aber ich werde sicher das nächste Buch auch lesen, allerdings im Original, liegt ja eh schon auf meinem SuB.
Kristan Higgins, eine meiner Lieblingsautorinnen, deren erste Bücher gerade bei MIRA auf deutsch erscheinen, erzählt ihre "Wahre Liebesgeschichte" und Sherry Thomas hat einen Artikel zum Hintergrund ihres Romans "Not Quite A Husband" der gerade unter dem Titel "Gefährliche Leidenschaften" als Cora Historical erschienen ist, geschrieben.

Mit einer winzigen Neuigkeiten werden wir wieder auf die erste LoveLetter Convention, die 2012 in Berlin stattfinden wird, neugierig gemacht. In der Sommerpause wird das LoveLetter-Team an einer eigenen Website dafür basteln. Man darf gespannt sein.

Natürlich findet man auch in diesem Heft wieder jede Menge Rezensionen zu frisch erschienen Büchern und was es sonst noch gibt, könnt ihr wie immer HIER nachlesen.

Mittwoch, 6. Juli 2011

1, 2, 3... Challenge vorbei...

Mit dem Juni sind auch zwei Challenges zu Ende gegangen, an denen ich - wenig erfolgreich - teilgenommen habe.


Zum einen die Jane-Austen-Challenge von Sarah. Da hab ich ja wirklich richtig abgestunken, nur ein einziges Buch hab ich geschafft, nämlich Stolz und Vorurteil. Aber ich werde die anderen irgendwann sicher mal lesen. Irgendwann, liebe Sarah...





Ein bisschen besser hab ich bei der "All you need is... Fantasy!"-Challenge von Soleil abgeschnitten, im Einzelnen:
Die Bücher für die Stationen 1 und 2 (Epische und Heroische Fantasy) stehen noch ungelesen im Regal und ich hab soooo keine Lust darauf. 
Station 3 (Historische Fantasy) hab ich absolviert: Jules Verne: Das Geheimnis des Wilhelm Storitz
Die Stationen 4 (Humorvolle Fantasy), 5 (Tier-Fantasy) und 6 (Dark Fantasy) hab ich ausgelassen.
Dafür hab ich für Station 7 (Urban Fantasy) gleich eine ganze Serie gelesen, nämlich Downside Ghosts von Stacia Kane - eine absolut geniale Serie, die ich nur immer immer wieder empfehlen kann!!
Für Station 8 (Romane zu Fantasy-Spielen) hätte ich ganz sicher niemals ein Buch gefunden, das mich auch nur irgendwie interessiert.
Das Buch für Station 9 (Fantasy für Kinder) habe ich begonnen, hat mir auch ganz gut gefallen, aber dann musste ich es wegen irgendwas unterbrechen, habe monatelang nicht weitergelesen, dann kam der Film im Fernsehen - und ich hab mir gedacht: Was für ein Kinderkram! Tja, das war's dann für Philip Pulmanns Goldenem Kompass - abgebrochen.
Für Station 10 (Romantic Fantasy) hab ich Maggie Stiefvaters Nach dem Sommer gelesen, das ich ganz nett fand.
Für Station 11 (Deutsche Fantasy) hab ich das grottenschlechteste Buch meines bisherigen Lebens gelesen, nämlich Die schwarze Königin von Mara Volkers (eines der vielen Pseudonyme vom Autorenehepaar Iny Lorentz), das war sooooo schlecht, dass ich es nicht mal über mich gebracht habe, es zu renzensieren, weshalb es auch nicht für die Challenge zählt.
Für Station 12 (Nicht-deutschsprachige Fantasy) hab ich Death, the Vamp and his Brother von der australischen Autorin Lexxie Couper gelesen - grenzgenial! Unbedingte Empfehlung.

Meine Erkenntnis: Challenges sind grundsätzlich mal eher nix für mich, weil ich eine spontane Leserin bin und nicht vorausplanen und mich festlegen mag. Fantasy als Ganzes ist auch nicht so mein Ding, obwohl der Bereich Urban Fantasy abolut meine Nische ist, und da bin ich auch wirklich froh, denn ohne die Challenge hätte ich das vielleicht niemals gelesen. So wären mir aber die absolut super-grenzgenialen Bücher von Stacia Kane und Laurell K. Hamilton entgangen, und das wär ja verdammt schade.

Liebe Soleil, vielen Dank nochmal für die Veranstaltung dieser tollen Challenge, auch wenn ich nicht gerade geglänzt habe, aber zumindest habe ich die "kleine" Hürde (3 absolvierte Stationen) geschafft.

Dienstag, 5. Juli 2011

How (not) to blog: einmal geht's noch...


Da auf meinen gestrigen Post viele umfangreiche Kommentare geschrieben worden sind, hab ich mir gedacht, ich werde darauf in einem eigenen Post eingehen. (Und so meine "5 minutes of fame" nochmal auf einen weiteren Tag ausdehnen. *harhar*)

Als Allererstes:
Vielen lieben Dank für die vielen positiven Meldungen was meine "Bloggerei" betrifft! Das geht runter wie Öl! *lach* Vor allem deshalb, weil es in letzter Zeit ja doch ein wenig still war hier.


Über das "richtige" Führen eines Bücher-Blogs:
"Man kann doch seinen Bücher-Blog nicht mit mehr als der Hälfte nahezu bücherfremden Zeugs füllen!" (Lucina)
"Weil Buchblogs das sein sollen, wonach sie sich benennen." (Schattenkämpferin)
"Aber muss sich denn ein Bücherblog ausschließlich mit Büchern beschäftigen? Wird das mit der Zeit für den Leser nicht uninteressant? Die Mischung machts doch." (Anja)
"Ich denke, die Leute sollen so bloggen, wie es ihnen gefällt und ihnen Spaß macht." (Nomadenseele)
"Ausserdem klingt dein Beitrag ein wenig selbstverliebt, als wenn du das perfekte Blog entwickelt hättest."(Nomadenseele)

Ich bin NICHT der Meinung, dass es Vorschriften gibt oder geben sollte, wie ein Bücher-Blog oder ein Lit-Blog auszusehen hat. Ganz und gar nicht, denn ich betone ja ausdrücklich, dass ich mir mehr Individualität und Kreativität wünsche. ("Zwillingsleiden" ist ja auch kein reiner Bücherblog, hin und wieder schleichen sich auch Reiseberichte und dergleichen ein.) Es ist halt nur ziemlich fad, wenn 100 Blogger innerhalb weniger Tage dasselbe Buch besprechen, den selben Buchtrailer posten, das selbe Stöckchen, den selben Award, etc.,etc.  Und weil sich das in den letzten Tagen wieder gehäuft hat, hab ich auch diesen alten (unveröffentlichten) Post hier hervorgekramt.
Wenn ein Blog mit "bücherfremdem" Zeug kontaminiert ist, weil die Bücher-Bloggerin gerne ihre Katzen oder die schönen Balkonpflanzen fotografiert, gerne ihre Handarbeiten herzeigt oder was sie sonst außer Lesen noch gerne macht, gerne mal was über sich erzählt oder ein paar Urlaubsfotos herzeigt, so stört mich das gar nicht, im Gegenteil, das gefällt mir! Weil es den Blog abwechslungsreich, persönlich und individuell macht. Langweilige Füller, gleichförmige Memes und zigfach aufgewärmte Stöckchen machen einen Blog jedoch ganz sicher nicht zu etwas Außergewöhnlichem.
Und selbstverständlich, werte Nomadenseele, bin ich in meinen Blog und mein Geschreibsel (und vor allem in mich selber) verliebt, weil ich schließlich die Einzige bin, die hier weiß, wie es wirklich geht! *lach*


Über das Alter und die persönliche Weiterentwicklung:
"Viele Blogger sind ja noch Teenager und ich glaube sie machen sich da selber einen sozialen Druck alles mitzumachen. War doch in der Schule damals auch so..."  (Lucina)
"Ich gebe zu, zu Beginn meines Bücherblogs hab ich auch alles mögliche aufgegriffen, aber mittlerweile kann ich stolz behaupten, anspruchsvoller geworden zu sein." (Friedelchen)
"...inzwischen überfliege ich nur noch den Großteil, weil die Masse so ziemlich das gleiche postet, wie eben Stöckchen, Awards, Neuzugänge oder die gleichen Rezensionsexemplare bespricht. Ich sage nicht, dass ich das anfangs nicht auch gemacht habe, aber inzwischen nervt das nur noch." (Anja)

Hm, tja, meine Schulzeit ist schon etwas länger her und damals gab's noch kein Internet. Heutzutage unvorstellbar! Mir ist es in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass die Bloggerinnen immer jünger werden. Viel stärker als im vergleichsweise kleinen Bücher-Blogger-Land ist die Tendenz ja im Bereich der Fashion- und Beauty-Bloggerinnen. Und da geht es meiner Meinung nach vor allem um das "Abstauben" von Gratis-Produkten. In zweiter Linie aber wohl auch um das "dabei sein". Was die Schulkollegin, die Freundin, die Nachbarin kann, kann ich doch schon lange... Und wenn die da gratis Schminke/Bücher/sonstwas kriegt, will ich das auch haben...
Tja, mal abgesehen davon, dass es keine Richtlinien dafür gibt, wie man einen Blog zu führen hat (siehe oben) - schließlich ist das für die meisten Leute ein Hobby, eine Freizeitbeschäftigung, etwas, das Spaß macht, oder zumindest Spaß machen soll, und das soll doch wirklich jeder machen, wie er mag - glauben erstaunlich viele, dass es für Bücher-Blogs so ein paar "Must-Haves" oder "Must-Dos" gibt. Aber wenn es hundert gleiche Blogs gibt, die man nicht mehr auseinanderhalten kann, dann isses eben, wie schon mehrfach gesagt, stinklangweilig. Junge Blogger, die wirklich einen eigenen Stil haben, ihr eigenes Ding machen, haben es heutzutage nicht mehr so leicht, positiv aufzufallen, sie gehen unter in der großen Masse der Nachahmer und Bla-Bla-Blogs, die wie die Schwammerln aus dem Boden schiessen.
Und da wir gerade beim "eigenen Stil" sind - ja, das dauert wohl ein wenig, bis man den gefunden hat, soferne man ihn überhaupt findet oder finden will. Viele machen sich ja gar nicht die Mühe. Bloggen ist ja wie das Leben selber - da gibt es die, die sich voll reinhauen, die individuell und kreativ sind, die vor Ideen sprühen, die sich ständig weiterentwickeln, die ihren eigenen Weg finden und gehen wollen. Und dann gibt es die große Masse der Mitläufer. Da gibt es jene, denen es einfach wahnsinnigen Spaß macht und die sich ihren Spaß durch nichts und niemanden verderben lassen. Und dann wiederum diejenigen, denen der Spaß leider (aus verschiedenen Gründen) vergangen ist, und die aufgeben, oder einfach beschließen, dass es Zeit ist, sich aus der Bloggerszene zu verabschieden. Da gibt es diejenigen, die sich stillschweigend und klammheimlich verdrücken, weil ihnen vielleicht die Entwicklung der Szene gegen den Strich geht. Und dann gibt es diejenigen, die sich noch aufbäumen und ihre Meinung marktschreierisch kundtun müssen, weil ihnen sonst der Kragen platzt. 
Und dann gibt es noch diejenigen, die sich (auf gut österreichisch gesagt) "überhaupt nix scheissen", die ihren Blog befüllen, womit sie wollen und wann sie wollen, die sich nicht um irgendwelche Aktionen, Stöckchen oder sonstiges "Drama-Potential" (Danke, Sang-doo!) kümmern, denen es wurscht ist, wieviele Leser sie über GFC haben, die einfach bloggen, weil sie gerne bloggen. Die bewundere ich am meisten. Obwohl ich zugeben muß, dass ich es nicht (mehr) könnte, zB. so ohne Feedback zu bloggen.


Über das Bloggen für Rezensionsexemplare:
"Ich mag diese momentane Flut von Gastrezensenten-Suche auch nicht und kann das auch nicht nachvollziehen. Wenn ich dann von manchen lese, dass sie noch 30 Reziexemplare lesen "müssen", dann fällt mir dazu auch nicht viel ein. Warum wird soviel angefordert? [...] Für mich ist das einfach nur ein Raffen und Habenwollen, Hauptsache umsonst". (Kerstin)
"Für mich fehlen noch die Blogs die anscheinend nur da sind um Rezensionsexemplare abzustauben. Manchmal überlegt man echt ob man blöd ist, weil man seine Bücher noch kauft von seinem eigenen Geld..." (Beipackzettelleserin)
"Auch das Horten und massenhafte Anfordern von Leseexemplaren finde ich inzwischen unmöglich." (Anja)

Ich habe das leidige Thema "Rezensionsexemplare" absichtlich nicht in meinem Post angesprochen, weil einerseits darüber schon so viel gesagt und diskutiert worden ist, und ich andererseits meine Meinung zum Thema auch schon mehrfach kundgetan habe, nämlich, dass ich keine Rezensionsexemplare annehme.


Über das was sonst noch nervt:
"1. "Ich lese gerade..."-Posts die lediglich mit Klappentext und Cover gefüllt sind. Hallo!? Das ist absolut uninteressant, wenn nicht wenigstens ein bisschen eigene Meinung dazu steht.
2. Bei jeder einzelnen Buchsendung einen Neuzugangs-Post schreiben."
(Lucina)
"Bei diesem "Ich Lese ..."-Posting vermisse ich schmerzhaft den eigenen Beitrag und dreimal die Woche "In my Mailbox" brauch ich auch nicht!" (Elena)
"Mir gehen ja schon so die ganzen Gewinnspiele und Stöckchen auf den Keks und ich bin zu 100% nur Leserin." (Sang-doo)
"...was mich auch ziemlich annervt, sind diverse Einträge zu den momentan sehr beliebten Lesemarathons und -nächten." (Kerstin)
"Mich persönlich stört es vor allen Dingen, wenn in einem Blog kritiklos wirklich jedes Buch als supertoll beschrieben wird, ohne auch nur genau zu beschreiben, warum das denn nun so wundervoll war." (SusiB)

Tjo, da gibt's wahrscheinlich noch mehr Dinge, die sich häufen und die nerven. Noch nicht genannt wurde zum Beispiel das seltsame Vorgehen mancher "Challenge-Erfinder", die sich von einer Challenge aus dem Vorjahr "inspirieren" lassen, ihr einen neuen Anstrich geben und sie als "brandneue, eigene Erfindung" ausgeben. Und was soll überhaupt der Schwachsinn, eine "Verlags-Challenge" zu machen? Kriegen die was bezahlt von denen?


Zu guter letzt:
Über das Nachmachen und sich inspirieren lassen, manche sagen auch einfach "klauen" dazu:
"Was mir an vielen Sachen aber immer noch wirklich sauer aufstösst, dass eigentlich schon viele wissen, dass man gewisse Sachen nicht darf. Aber keiner schreitet ein. Nach wie vor nicht. Wir haben offenbar zu oft gesehen, dass jene, die es tun niedergebrüllt und anschließend "gemobbt" werden." (Soleil)

Auch dieses Thema habe ich bewußt ausgespart bzw. nur sehr indirekt angesprochen, weil darüber schon viel gesagt worden ist. Und weil ich nicht "niedergebrüllt und gemobbt" werden mag. Feigling, der ich bin...

Montag, 4. Juli 2011

How (not) to blog: Einheitsbrei sucks

Aus gegebenem Anlass...
Den folgenden Beitrag habe ich bereits im April dieses Jahres geschrieben, ihn jedoch nicht online gestellt, weil sich alle über die sich aufregenden Aufreger aufgeregt haben. Und weil ich so ein friedliebendes, harmoniesüchtiges Mädchen bin, wollte ich mich nicht zur Buhfrau machen. Inzwischen hat sich die Lage im Bücher-Blogger-Land aber nicht geändert. Im Gegenteil, es wird immer doofer hier und dann hören auch noch Lieblingsbloggerinnen auf und andere überlegen es  sich zumindest und ich selbst hab auch keine rechte Freude mehr damit.  
Und weil ich mich in letzter Zeit wieder mal sehr geärgert habe... Nein, halt, das stimmt überhaupt nicht! Ich hab mich nicht geärgert, ich hab mir allerdings wiederholt gedacht, was die Leute doch für einen Scheiß schreiben und dass ich es einfach nicht mehr lesen mag. Und dann kommen auch noch die ganzen 14jährigen Girlies daher, die in ihrem kleinen Girlie-Leben 50 Bücher gelesen haben (und 40 davon waren Micky Maus), und glauben, sie können Bücher beurteilen. Ich lach mich tot! Deshalb hab ich jetzt alle Wischi-Waschi-Blogs aus meinem Feed-Reader geworfen und basta. Im folgenden also der bereits im April geschriebene Post, mit einigen Aktualisierungen (in Farbe).

Es gibt Lit-Blogger, die bloggen für ihr Leben gerne, sie betreiben es als Hobby, in das sie viel Liebe, Zeit und Arbeit stecken. Und Hirnschmalz. Sie basteln - auch ohne html-Kenntnisse - so lange an ihrem Blog herum, bis er optisch einzigartig ist, sie verfassen anspruchsvolle Rezensionen, sie unterhalten ihre Leser mit Infos rund ums Buch, sie suchen in mühseliger Kleinarbeit interessante Neuerscheinungen aus den umfangreichen Verlagsprogrammen, sie lassen sich neue Features einfallen, die sie regelmäßig bringen und und und.
Und dann gibt es Lit-Blogger, denen fällt nix ein. Aber sie haben mal dies hier auf einem Blog gesehen, oder das hier - und es gefällt ihnen, und so machen sie es eben auch. Was alle machen, kann doch nicht schlecht sein. Sie freuen sich über Blogger-Aktionen von Verlagen und Unternehmen, denn da haben sie was zum posten. Dass sie ihren Blog damit zur - unbezahlten - Werbefläche machen, stört sie nicht. Hauptsache der Blog wird gefüllt. Der Leser wird's schon fressen. Sie klauben alle Stöckchen auf, die herumliegen. Sie berichten voll Freude über jedes popelige Gewinnspiel. Sie posten täglich ihre Neuzugänge. Sie kopieren von anderen Blogs, was nicht niet- und nagelfest ist. Sie glauben, das ist in Ordnung und man macht das halt so. Sie bringen andere Blogger auf die Palme. Und sie langweilen ihre Leser zu Tode. 
Wenn sich in meinem - gut gefüllten - Feed-Reader wieder mal die Abgründe  (in Form von massenhaft Posts gleichen Inhalts) auftun, möchte ich am liebsten, dass die vielen Wischi-Waschi-Blogs in einem ebensolchen verschwinden. Ich hab da aber leider dieses Suchtproblem: Hallo, ich bin die Evi und ich bin bloglesesüchtig. Ich muss jeden neuen (deutschsprachigen) Bücherblog, über den ich im www stolpere, sofort abonnieren. Ich hab da diese irre Hoffnung, dass ich hin und wieder, zwischen dem vielen Geröll, auf einen Rohdiamanten stoße.*  Und ich will ja nichts versäumen. Und außerdem hätt ich sonst nix zum aufregen. Und mir würden die Ideen für meine sonntäglichen What-The-Fuck-Meldungen ausgehen...
Wegen meinem Wunsch nach Individualität und aus Gründen des Wiedererkennungseffektes - und weil es mir Spaß gemacht hat - habe ich vor beinahe einem Jahr unzählige Stunden in die Anpassung meines Blog-Designs gesteckt. Ohne html-Kenntnisse wohlgemerkt, mit der Hilfe meiner beiden Freunde trial and error, habe ich gewerkelt (damals gab es für Blogger noch nicht so viele Vorlagen), bis mein Blog so ausgesehen hat, dass er mir gefiel, und dass er sich von anderen unterschied.
In meinem Feed-Reader befinden sich derzeit ca. 340 370 deutschsprachige Bücherblogs. Davon sind 20 die sogenannten "Lieblingsblogs", die ich immer lese und bei denen ich oft kommentiere. 20 Blogs, die ich sehr oft lese und wo ich manchmal kommentiere. Der Rest - also ca. 330 (!) deutschsprachige Bücherblogs - ist die große schwammige Masse. Ok, da sind vielleicht nochmal 20 "gute" dabei, die allerdings Bücher besprechen, die mich nicht interessieren. Macht noch immer eine Anzahl von über 300 Blogs, von denen viele kaum unterscheidbar sind, und zwar sowohl optisch als auch inhaltlich. (Vielleicht sind einige von denen auch schon wieder tote Links, ich sollte die Abos im Feed-Reader quartalsmäßig bereinigen. *Notiz macht* Hat sich erledigt, weil ich eh alle gelöscht habe.)

Einheitsbrei sucks. Big time!
Liebe Leute, seid doch bitte, bitte ein bisschen kreativ! Seid doch bitte, bitte ein bisschen individuell. Macht doch nicht bei jedem Scheiß mit. Nehmt euch die Zeit für die Erstellung eines unverwechselbaren Layouts. Strengt eure Köpfchen ein bisschen an, und überlegt euch was Eigenes. Oder lasst das Bloggen einfach bleiben.
Falls jetzt irgendjemand einwenden möchte: "Aber es zwingt dich doch keiner, die ganzen Blogs zu lesen!": Siehe weiter oben: "Hallo, ich bin die Evi, ich bin bloglesesüchtig. Und ich rede darüber." Yep. Ich habe den ganzen Schmafu schon gelöscht!

*Es passiert tatsächlich - hin und wieder finde ich besagten Rohdiamanten. Aber die ambitionierten Blogger haben es leider immer schwerer, sich gegen die Masse der Einfallslosen und Nachahmer zu behaupten. Ich betreibe ja sowas wie ein Monitoring, ich beobachte Blogs, aber eine nähere Betrachtung finden, so wie es jetzt ist, nur mehr jene, die sich wenigstens aufgrund ihres Lesegeschmacks von den anderen hervorheben. Also jene, die nicht die selben Bücher wie alle anderen rezensieren. Dadurch könnte mir auch ein "guter" Blogger entgehen, einfach weil er aufgrund seines Mainstream-Lesegeschmacks durch meinen Beobachtungsraster fällt und genauso im Schnelldurchlauf nach unten gescrollt wird wie die breite Masse. Schade...


Ich gebe hiermit zu, dass ich als Bücher-Blogger-Neuling auch noch nicht genau wußte, wo es lang geht/wo ich hin will/wie es überhaupt funktioniert. (Ich blogge zwar bereits seit 2007, aber vor diesem Blog hier hatte ich einen "very special interest"-Blog, der zwar - weil zweisprachig - weltweit gelesen worden ist, auf dem es aber kaum Kommunikation gab, und auf dem ich höchstens 2x wöchentlich gepostet habe.) Auch ich hab "Anfängerfehler" gemacht. Aber mein Blog hat sich entwickelt und ich bin stolz darauf.

Folgende Post-Inhalte sind für mich (mittlerweile) ein abolutes No-Go: 
  • Blogger-Aktionen (von Unternehmen) - weil ich keine Werbung mache. 
  • Gewinnspiel-Ankündigungen - weil ich nur selten bei Gewinnspielen mitmache, und schon gar nicht bei solchen, die nur dazu dienen, neue Leser zu gewinnen.
  • Stöckchen - weil es nervt, dasselbe, langweilige Stöckchen innerhalb von wenigen Tagen auf 100 Blogs zu lesen. Und seien wir mal ehrlich, die ganzen "Lesestöckchen" ähneln sich doch und werden immer fader.
  • Memes - Begründung siehe Stöckchen. 
  • Tags - Begründung siehe Stöckchen.
  • Awards - falls mir jemand einen verleiht, werde ich mich wohl weiterhin höflich bedanken, und es in meinem sonntäglichen "my week"-Post erwähnen. Weitergeben tu ich die Dinger schon länger nicht mehr, weil ein Award, den jeder Blog kriegt, ganz einfach sinn- und wertfrei ist. Einen eigenen Post werde ich dafür allerdings sicher nicht machen. Begründung siehe Stöckchen.
  • "Füller" jeglicher Art. Insbesondere freitags. Auch wenn hier "ausfüllen" gemeint ist, so erscheint es mir trotzdem bei manchen als Mittel um damit, mangels eigener Ideen, den Blog zu füllen.
  • 30 Tage/30 Bücher - mit Abstand die langweiligste Lückenfüller-Aktion seit Bestehen der Bücherblogs. Und trotzdem gibt's immer noch Blogger, die uns den zigsten Aufguss servieren. 
  • Neu und nervig: Die Blogleser abstimmen lassen, was man als Nächstes lesen soll. Nimm doch das Buch, das dir gefällt. Oder liest du für deine Blog-Leser?
  • Neu und noch viel nerviger: Gast-Rezensenten suchen, weil man sich offenbar mit Rezensionsexemplaren übernommen hat. WTF?

Falls sich jetzt irgendwer betroffen/beleidigt/verletzt/verarscht/angepisst fühlt, oder sich gar denkt: "What the fuck? Hat die Alte einen Knall? Was schreibt'n die für'n Scheiß - das les ich doch nicht mehr!":  Adieu! Fühlt euch bloß nicht verpflichtet, meinen Blog zu lesen.
Falls sich jetzt irgendwer in seiner Meinung bestätigt/gut unterhalten/zum Lachen angeregt/zum Nachdenken angeregt fühlt, oder sich gar denkt: "Fuck, yeah! Die Alte redet mal Klartext! Subtilität ist ihres nicht. Ich weiß, warum ich ihren Blog so gerne lese...": You're most welcome! :-)
 

Sonntag, 3. Juli 2011

my week #26


Zwillingsleiden #32: gelesen
Sweet Punishment von Celia Jade, eine sehr kurze Erotic Short Story (eines der Free E-Books, die ich mir irgendwo runtergeladen habe), die mich aber, trotz des verheissungsvollen Titels, nicht wirklich fesseln konnte.


WTF #38: Realität vs. Fiktion
Weil meine Realität gerade wesentlich abenteuerlicher ist als jede Fiktion, les ich kaum was, wie ihr sehen könnt, und deshalb ist es hier ziemlich still geworden. Aber hier wird demnächst wieder mehr gebloggt, versprochen!


Kinoprogramm:
Saal A: "I'm A Bad Bad Girl and I Like It" (Tragikomödie)
Saal B: "The Apartment" (Remake and Remodelling, Dokumentation)
Saal C: "E. On The Run" (Roadmovie)
Saal D: "Geschichte der E." (Erotik, Literaturverfilmung)


Neu in meinem Bücherregal #26:

Freitag, 1. Juli 2011

Lese-Bilanz Juni 2011


So, zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich im Juni kein einziges "richtiges" Buch gelesen habe. Dafür aber wenigstens ein paar E-Books, mein Galaxy Tab war schwer im Einsatz!


gelesene E-Books:
05. Lily Harlem: Mirror Music  [3/5]
Erotic Short Story (Cont.), engl., 2011, 72 Seiten

06. Shiloh Walker: Beg Me [4/5]
Erotic Short Story (Cont.), engl., 2010, 242 Seiten

07. Cat Johnson: Friends With Benefits [4/5]
Erotic Short Story (Cont.), engl., 2008, 53 Seiten

08. Richard K. Breuer: Die Erotik des Erik van der Rohe [4/5]
Erotische Fiktion, 2011, 198 Seiten

09. Cat Johnson: Black Cat  [5/5]
Erotic Short Story (Cont./Fantasy), engl., 2006, 84 Seiten

10. Taylor McKay: Cowboy Tamed [3/5]
Erotic Short Story (Cont. m/m), engl., 2011, 65 Seiten

11. Lexxie Couper: Crooked Triangle [3.5/5]
Erotic Short Story (Cont.), engl., 2006, 34 Seiten

12. Diana Hunter: Remembered Love [3/5]
Erotic Short Story (Cont.), engl., 2010, 30 Seiten

13. Lee Brazil: Keeping House [3/5]
Erotic Short Story (Cont.), engl., 2011, 146 Seiten

14. Richard K. Breuer: Der Fetisch des Erik van der Rohe
Autobiographische Fiktion (noch unveröffentlicht), 487 Seiten



Macht insgesamt 1411 E-Book-Seiten
10 E-Books (davon 8 auf englisch)


Begonnene Bücher:
Louisa Burton: Das Schloss der geheimen Wünsche (Seite 220/346)
Lauren Dane: Coming Undone (Seite 149/291)
Richard K. Breuer: Rotkäppchen 2069 Basic Edition/E-Book (Seite137/527)


Highlight des Monats:
Sag ich nicht!


Fortschritt Sub-Abbau-Challenge 2011:
Ui, kein einziges der angepeilten 5 Bücher gelesen,
macht also noch immer insgesamt 19/60


Neue Bücher im Regal:
Keine Ahnung, ich zähl nicht mehr. Aber die meisten waren von Anne Stuart.

Bücher, die mein Regal verlassen haben:
Kann mich nicht erinnern, wahrscheinlich keines.

SuB-Höhe mit 01.07.2011:
Keine Ahnung, hab den Überblick verloren. Vielleicht zähl ich demnächst wieder mal durch....