Montag, 30. Januar 2012

[Wien literarisch] Ein Ende und ein Anfang

Vorigen Samstag war ich zum ersten Mal im Antiquariat Reichmann auf der Wiedner Hauptstraße. Der Laden ist einen kleinen Spaziergang von meiner neuen Wohnung entfernt und ich kannte ihn nicht, weil ich in den letzten 18 Jahren in verschiedenen anderen Teilen der Stadt gewohnt habe. Gleichzeitig war das aber auch die letzte Möglichkeit zu einem Besuch, denn "die traurigste Buchhandlung Wiens", wie E. sie bezeichnet hat, schließt morgen für immer ihre Pforten. Einen sehr interessanten Artikel von Christian Zeilinger, Schriftsteller und langjährigem Kunden der Buchhandlung, kann man hier nachlesen. Ich werde mich darauf beschränken, ein paar Fotos zu zeigen, die ich bei meinem zweistündigen Abtauchen in eine beinahe magische Welt gemacht habe.







Während also in dem einen Stadtteil eine altehrwürdige Buchhandlung schließt, eröffnet in einem anderen (gar nicht mal so weit entfernt übrigens) eine neue: Die feministische Buchhandlung ChickLit wird morgen um 10 Uhr eröffnet. Zu finden ist sie in der Kleeblattgasse 7 im ersten Bezirk und HIER geht's zur Homepage.

Kommentare:

  1. Solche Orte LIEBE ich....wie schade, dass davon mehr und mehr sterben!
    Nach welchem Prinzip waren die Bücher geordnet?
    Danke für diesen kleinen Fotobericht!
    Gruß von Sonja

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  2. Hi Sonja!
    Tja, das ist schon ein bisschen schade, vor allem, weil noch soviele Bücher da sind - das ist ja wirklich riesig dort. Allerdings sind die Bücher auch nur mehr "der Rest vom Fest" - weil hier nämlich schon ein Jahr lang abverkauft worden ist.
    Dementsprechend war leider auch das Ordnungsprinzip nicht mehr so recht erkennbar.
    Ich werde bei Gelegenheit noch mehr Fotos zeigen, weil ich hier ja nur mal die hübschen rausgesucht habe, mit den noch einigermaßen vollen Regalen. Die anderen muss ich noch ein wenig bearbeiten...
    LG, evi

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