Autor: Friedrich Torberg
dtv, 1977 (OA 1975)
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gibt's aber auch bei Amazon
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Klappentext:
Friedrich Torberg ist einer der letzten, der aus eigener Erinnerung und gestützt auf Erzählungen älterer Freunde die Atmosphäre des ehemals habsburgischen Kulturkreises, die unwiederbringliche Welt des jüdischen Bürgertums und der Boheme in Österreich, Ungarn und Prag noch einmal so intensiv beschwören kann. Es war eine Welt der Originale und Sonderlinge, die - wie Torberg schreibt - in unserer technokratischen Konsumgesellschaft keinen Platz mehr hätten. Von manchen bekannten Namen ist die Rede, von Franz Molnár, Egon Erwin Kisch, Anton Kuh, Egon Friedell und Alfred Polgar. Aber mehr noch kommen die Unbekannten zu Wort: der zerstreute Religionslehrer Grün, der geistreiche Rechtsanwalt Sperber, der unhöfliche Wirt Neugröschl, der alte Kartenspieler Schwarz, die Redakteure des legendären "Prager Tagblatts", der rechthaberische Onkel Hahn und natürlich die Tante Jolesch, die den Lauf der Welt auf ihre Weise kommentiert und die so herrlich kochen konnte. Wie Torberg es bei aller "Heiterkeit", bei aller Pointierungslust versteht, mit wenigen lapidaren Hinweisen die Erinnerung an die grausame Vernichtung dieser einmaligen Kultur wachzuhalten, ohne dem Leser das Lachen zu vergällen, grenzt an ein Wunder.
Warum ich dieses Buch lese:
Ich habe es in einer der Bücherkisten gefunden, die ich kürzlich übernommen habe, ein typisches MUML*-Buch.
(*MUML = Mussich unbedingt mal lesen)
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