"Jetzt is des Kastl scho wieda hin!" hab ich mir gestern beim Vorbeifahren mit dem Bus gedacht, als ich gesehen habe, dass die Tür weg ist und diesmal hinter dem Kasten lehnt. Da es gestern wieder so gestürmt hat, denke ich mal, dass ein Windstoß die Tür aus den Angeln gehoben hat. Und am Abend dann der Regen als wäre gleich Weltuntergang...
Weil ich gestern keine Zeit hatte, habe ich heute extra einen Spaziergang gemacht um mir den Schaden anzusehen. Erstaunlicherweise sind die Bücher trotz dem sintflutartigen Regen von gestern abend nicht komplett ruiniert, aber gut sehen sie auch nicht mehr aus.
Die aufgeweichte "Bridget Jones"-Ausgabe steht übrigens schon seit dem letzten Schadensfall im Kasten. Die neue Tür hat gerade mal ein Monat lang gehalten. Ich hielt den Kasten ja schon von Anfang an für eine Fehlkonstruktion, die Initiatoren hätten gut daran getan, Frank Gassner um Rat zu fragen, der sich mit der Konstruktion von unkaputtbaren Kästen auskennt...
Aber der muss sich ja gerade mit anderen Problemen auseinandersetzen, denn der von ihm aufgestellte Offene Bücherschrank in der Zieglergasse wird offensichtlich regelmäßig "geplündert", sodass er darauf nun ein Schreiben angebracht hat, in dem er um einen rücksichtsvolleren Umgang bittet und vorschlägt, nicht mehr Bücher zu entnehmen, als man mit einer Hand (ohne Tasche!) tragen kann.
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